In der Gemarkung Höhmühlbach im sog. „Mörlestalwald“ befindet sich auf ca. 7 Hektar ein Mischwald mit Traubeneichen-, Hainbuchen- und Kirschdominanz. Südlich des Waldes verläuft der Aschbach als nach § 30 BNatSchG geschützter Quellbach. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt beherbergen die Waldflächen eine unterschiedliche Altersstruktur. Über 120- jährige Traubeneichen und Hainbuchen haben eine hohe Bedeutung als Biotopbäume. Dazu kommen noch jüngere Bestände dieser Bäume mit Entwicklungspotential. Hier wird ein Waldrefugium eingerichtet, in dem jegliche forstliche Nutzung aufgegeben wird, sodass sich Bäume und andere Biotoptypen ungestört weiterentwickeln können. Zukünftig sollen Verjüngungs-, Initial-, Optimal-, Terminal- und Zerfallsphasen nebeneinander existieren und dadurch eine hohe Arten- und Biotoptypendiversität garantieren.
Waldrefugium Mörlestal
Projekt der Kreisverwaltung Südwestpfalz im Landkreis Südwestpfalz

© Alexander Kohl