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Moore
Moore sind wichtige Verbündete im Hinblick auf die Herausforderungen des Klimawandels. Als natürliche Kohlenstoffsenken speichern intakte Moore große Mengen CO₂. Abgestorbenes Pflanzenmaterial wird unter dauerhaft hohem Wasserstand (und damit Sauerstoffausschluss) nur unvollständig zersetzt und entwickelt sich zu Torf, der den Kohlenstoff langfristig bindet.
Darüber hinaus spielen Moore eine bedeutende Rolle im Wasserhaushalt der Landschaft. Naturnahe Moore wirken wie ein natürlicher Schwamm: Sie können große Mengen Wasser aufnehmen und speichern. Besonders bei Starkregenereignissen tragen sie dazu bei, den Abfluss zu verlangsamen und Hochwasser sowie Überschwemmungen zu reduzieren. Gleichzeitig stabilisieren sie den Wasserhaushalt und geben in trockenen Perioden gespeichertes Wasser langsam wieder ab, wodurch sie auch in Zeiten von Dürre eine wichtige Ausgleichsfunktion erfüllen (siehe auch Moorfakten).
Durch ihren dauerhaft hohen Wasserstand und die besonderen Standortbedingungen sind Moore zudem wertvolle Lebensräume für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Viele dieser Arten sind stark an die besonderen Bedingungen der Moore angepasst und kommen nur dort vor. Dadurch beherbergen Moore einzigartige Artgemeinschaften und leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt.
© J. Fröhlich

ReMooS
Fördermittelgeber
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz sowie der Förderrichtlinie InAWi – Information, Aktivierung, Steuerung und Unterstützung von Maßnahmen zur Wiedervernässung von Moorböden.









