© J. Fröhlich

24 Stunden der Biodiversität im Lautertal
Grenzüberschreitend gemeinsam forschen
Vom 12. bis 14. Juni 2026 finden in Lauterburg (Frankreich, im Südosten von Rheinland-Pfalz) erstmals die grenzüberschreitenden 24 Stunden der Biodiversität statt. Naturkundlich Interessierte aus Deutschland und Frankreich sind eingeladen, gemeinsam die biologische Vielfalt des Lautertals und seiner Umgebung zu erfassen und zu dokumentieren.
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an naturkundlich bewanderte Personen aus allen Teilbereichen der Botanik, Zoologie und Mykologie. Interessierte Laien sind jedoch ebenso willkommen wie Studierende, die ihr Wissen in der Praxis anwenden und vertiefen möchten und naturkundlich aktive Familien.
Anmeldung und Programm
Die Anmeldung und das detaillierte Programm werden im April/Mai veröffentlicht. Wer rechtzeitig informiert werden möchte, kann sich unverbindlich per E-Mail an miriam.winzer(at)snu.rlp.de wenden und wird benachrichtigt, sobald alles online ist.
Eine Teilnahme ist an einem, zwei oder allen drei Tagen möglich - oder auch nur für einen halben Tag. Je mehr wir erheben können, desto besser! Teilnehmende können dabei kostenlos auf dem Campingplatz in Lauterburg übernachten. Der Ablauf orientiert sich am bewährten Konzept der „24 heures de la Biodiversité“ im Elsass und bietet Raum für eigenständiges Erkunden ebenso wie für Austausch und gemeinsames Erleben:
© ODONAT Grandest

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Freitagabend
Ankommen und erste nächtliche Erfassungen, z.B. zu Amphibien und Fledermäusen. Sie werden durch entsprechende Expert*innen angeleitet.
Samstag
Nach einer gemeinsamen Begrüßung und Einführung erkunden die Teilnehmenden tagsüber in selbständigen Teams (oder bei Interesse auch alleine) die verschiedene Bereiche des Lautertals und der Umgebung.
Am Abend kommen alle zu einem gemeinsamen Abendessen, Austausch über die beobachteten Arten, Nachbestimmungen und Diskussionen zusammen. Optional: weitere Nachterhebungen rund um den Campingplatz.
Sonntag
Gemeinsamer Start in den Tag, anschließend letzte Inventuren in selbstständig arbeitenden Teams und Abschluss der Erfassungen.
Noch Fragen?
Dann einfach gerne melden. Die Veranstaltung findet auf deutsch und französisch statt - es reicht aber vollkommen aus, sich in einer der Sprachen zurecht zu finden.
Noch mehr Impressionen gibt es in der Zwischenzeit schon auf der Website von ODONAT, die die “24 heures de la biodiversité” schon seit 15 Jahren an verschiedenen Orten im Elsass organisieren.
Übrigens: das Wochenende steht in Rheinland-Pfalz ganz unter dem Motto der Artenvielfalt: am Samstag veranstalten auch Pollichia und NABU einen Tag der Artenvielfalt am Geinsheimer Gänsbuckel. Wir freuen uns auf viele Erhebungen an diesem Wochenende!
© ODONAT Grandest
