Auf mehreren Flurstücken der Ortsgemeinde Mörsdorf werden vier Laubwaldbereiche (Eiche, Buche, Hainbuche) im Alter 154-184 Jahren als dauerhafte Waldrefugien ausgewiesen. Auf diesen stellt die Ortsgemeinde jegliche forstwirtschaftliche Nutzung ein und ermöglicht damit eine nachhaltige Entwicklung des lokalen Alt- und Totholzanteils. Übergeordnetes Ziel ist es auf diesem Wege eine naturschutzfachliche Aufwertung mittels Stilllegung und somit Strukturanreicherung der Flächen bzgl. der Arten- und Biotoptypendiversität zu erlangen. Die hierfür ausgewählten Bestände variieren in ihrer Größe von ein bis ca. sieben Hektar und weisen eine Gesamtgröße von insgesamt ca. 12,7 Hektar auf. Sie befinden sich in Seitentälern der Mosel, in nord- und nordostexponierten Hangbereichen oberhalb von Bachläufen sowie in südexponierten, trockenen Hangbereichen mit überwiegender Eichenbestockung.