© SNU, Metke Lilienthal

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Finanzierung von Maßnahmen aus Ersatzzahlungen (MAE)

Mit der Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG 06.10.2015) ist die Verwaltung von Mitteln aus Ersatzzahlungen der Eingriffsregelung an die Stiftung Natur und Umwelt RLP übertragen worden (vgl. § 7 LNatSchG RLP i.V.m. §§13-18 BNatSchG).

In den ersten drei Jahren stehen die vereinnahmten Mittel ausschließlich der am Eingriff beteiligten Naturschutzbehörde zu. Dementsprechend können innerhalb dieses Zeitraums nur die Naturschutzbehörden der Kreise bzw. kreisfreien Städte oder eine SGD eine Finanzierung von Landschaftspflege- und Naturschutzprojekten aus Mitteln der Ersatzzahlungen (vgl. § 15 BNatschG Abs. 6) beantragen.

Nach 3 Jahren gehen die Mittel in den entsprechenden Naturraum über und können durch die Stiftung Natur und Umwelt, unter Einbindung der unteren Naturschutzbehörden sowie durch Zuhilfenahme von Dritten, für geeignete Maßnahmen verwendet werden.

Verfahrensablauf einer MAE

Die Antragsunterlagen für MAE finden Sie hier.

Die Antragsunterlagen für Förderprojekte finden Sie hier.